BürgerDialog

Wasser ist ein wertvolles Gut, das den Menschen gehört, nicht Organisationen. Wir von SüdWasser arbeiten im Auftrag von Stadtverwaltungen und Kommunen daran, die Versorgung mit
Trinkwasser und den sachgerechten Umgang mit Abwasser sicherzustellen. Im Sinne der Menschen, im Sinne der Umwelt, im Sinne der Zukunft.

Maximale Transparenz

Gemeinsam mit BürgermeisterInnen, Stadt- und GemeinderätInnen sowie anderen RepräsentantInnen der Kommunen gehen wir mit Ihnen in den Dialog. Das Ziel ist maximale Transparenz: Was genau wird gemacht? Wer übernimmt welche Aufgabe? Welchen Nutzen hat das für die Menschen und die Natur? Mit jeder Antwort wächst die Transparenz – und mit ihr Vertrauen und Sicherheit.

Der nächste BürgerDialog

Für eine nachhaltige Zukunft

Wasserversorgung und Abwasserentsorgung im Einklang mit der Natur
Tauchen Sie mit uns ein in die Welt der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Erfahren Sie, wie wir die Umweltauswirkungen minimieren, Gewässer renaturieren und Lebensräume schützen. Gemeinsam gestalten wir eine lebenswerte Umwelt für uns und kommende Generationen. Seien Sie Teil des Dialogs – Ihre Fragen, Anregungen und Ideen sind gefragt!
Montag,
31.7.2023
18:00 Uhr

Turn- und Festhalle

Musterstraße 12


95509 Marktschorgast

Es begrüßen Sie:
Max Mustermann
Bürgermeister Marktschorgast
Solveig Hillebrecht
SüdWasser GmbH

Haben Sie Fragen zum BürgerDialog?

Schreiben Sie uns eine E-Mail – wir antworten schnell:

FAQ

Wie sicher ist unser Trinkwasser und wie wird seine Qualität gewährleistet?

Trinkwasser ist das am besten überwachte Lebensmittel Deutschlands. In enger Abstimmung mit den Fachbehörden führen wir die geforderten Untersuchungen nach den gesetzlichen Vorschriften durch.

Wo kann ich mich über die aktuellen Wasseranalysen informieren?

Die aktuellen Analyseergebnisse können bei der Kommune eingesehen werden. Bei speziellen Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Wie wird das Abwasser behandelt und welche umweltfreundlichen Verfahren kommen dabei zur Anwendung?

Wir behandeln Abwasser mit mechanischen, biologischen und chemischen Verfahren. Dabei werden die im natürlichen Gewässer stattfindenden Selbstreinigungsprozesse durch gezielte, kontrollierte technische Maßnahmen beschleunigt. Bei den biologischen Verfahren werden unter Beteiligung von Mikroorganismen wie Bakterien Verunreinigungen im Abwasser biologisch abgebaut. Durch chemische Zusatzstoffe werden weitere Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Phosphor aus dem Abwasser abgetrennt und der somit Reinigungsprozess stabilisiert.

Wie kann ich mich über anstehende Bau- oder Wartungsarbeiten informieren, die Auswirkungen auf die Wasserversorgung haben?

Bei geplanten Baumaßnahmen informieren wir Sie im Vorfeld. Bei unvorhergesehenen Unterbrechungen der Wasserversorgung erhalten Sie aktuelle Informationen über unsere Social-Media-Kanäle.

Welche Maßnahmen ergreift SüdWasser, um Gewässer vor Verschmutzung zu schützen?

Wir kontrollieren gemäß der gesetzlichen Vorgaben die Einleitung von gereinigtem Abwasser in die Gewässer. Dazu werden die Ablaufwerte in einigen Parametern permanent überwacht. Zusätzlich erfolgt die regelmäßige Analytik im Labor der Kläranlagen durch geschulte Mitarbeitende. Des Weiteren untersuchen wir Proben parallel in einem akkreditierten Labor zur Überprüfung der Eigenkontrolle. Durch den gezielten Einsatz von Betriebsmitteln und deren Vorhaltung ist eine stabile Abwasserbehandlung gewährleistet, bei der immer auf die vorhandene Situation im Zulauf der Kläranlage reagiert werden kann.

Wie kann ich einen Wasserrohrbruch oder eine Störung in der Wasserversorgung melden?

Rohrbrüche und Störungen können Sie über unsere ganzjährig rund um die Uhr besetzte Stördienststelle melden. Die Rufnummer lautet 09283 861-2243.

Welche Technologien setzt SüdWasser ein, um effiziente und nachhaltige Lösungen anzubieten?

Wir nutzen modernste Messeinrichtungen wie Ultraschall-Wasserzähler mit Leckageüberwachung, unterstützen beim Aufbau von Prozessleitsystemen und digitalen Planwerken (GIS). Darüber hinaus bieten wir Rohrnetzüberwachung und Rohrbruchsuche mit unserem eigenen Leckortungsfahrzeug.

Gibt es besondere Vorschriften oder Empfehlungen für die Entsorgung von Medikamenten oder anderen chemischen Substanzen, um die Gewässer zu schützen?

Arzneimittel dürfen nicht über das Abwasser entsorgt werden. Hinweise zur vorschriftsmäßigen Entsorgung finden Sie im Beipackzettel. In den meisten Fällen ist eine Entsorgung über den Hausmüll, also in der Restmülltonne, möglich. Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/arzneimittelentsorgung-und-aufbewahrung.html

Chemische Substanzen und Schadstoffe wie Farben, Lacke, Haushalts- und Gartenchemikalien sind je nach kommunalem Angebot zum Beispiel über spezielle Schadstoffmobil-Touren oder Annahmestellen zu entsorgen. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Kommune und nutzen Sie die entsprechenden Angebote.

Welchen Beitrag leistet SüdWasser zum Klima- und Umweltschutz?

Auf Bestandskläranlagen sparen wir Energie durch die Optimierung der Verfahrenstechnik. Das erreichen wir durch technologische Erneuerungen und die Anpassung des Reinigungsregimes mittels Onlinemesstechnik. Wir selbst haben unsere Stromversorgung komplett auf Ökostrom umgestellt. Die Umstellung unseres Fuhrparks auf Hybrid- und vollelektrische Fahrzeuge ist im Gange.

Wie erfolgt die Qualitätssicherung bei der SüdWasser GmbH?

SüdWasser ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und unterliegt damit den strengen Anforderungen der Norm. Das Qualitätsmanagementsystem erstreckt sich auf alle Mitarbeitenden und die Dienstleistungen von SüdWasser. Um diese hohen Standards umzusetzen und zu erhalten, unterzieht sich SüdWasser in regelmäßigen Abständen der Zertifizierung durch ein unabhängiges Prüfunternehmen.

Warum gehören Speisereste, Feuchttücher, Kosmetik- und Hygieneartikel nicht ins Abwasser?

Vor allem Feuchttücher können im Abwasserstrom Verzopfungen bilden, die einen Ausfall von Pumpen und Aggregaten zur Folge haben. Dann kann das Abwasser nicht ordnungsgemäß abgeleitet werden und verursacht aufwendig zu behebende Störungen. Zusätzlich belastet der in der Toilette entsorgte Abfall die Kosten für die Abwasserbehandlung, denn die abgetrennten Grobstoffe müssen als besonders behandlungsbedürftiger Abfall entsorgt werden. Durch das Einbringen von Speiseresten in die Kanalisation wird die Vermehrung von Schadnagern wie Ratten begünstigt. Deren Bekämpfung erzeugt zusätzlich einen erhöhten Aufwand.