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Klärschlammentsorgung

umweltfreundlich und wirtschaftlich

Neben dem Betrieb der Anlagen sorgenwir auch für die Verwertung der anfallenden Klärschlämme.

Ca. 200.000 Tonnen (OS) Klärschlamm werden jährlich durch SüdWasser verwertet. Seit mehr als fünfzehn Jahren ist SüdWasser als Tochterunternehmen der Bayernwerk AG in diesem Bereich tätig.


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Die Situation:

Die in Kläranlagen anfallenden Klärschlämme müssen umweltverträglich, wirtschaftlich und sicher verwertet werden.

Neue gesetzliche Vorgaben wie die Düngemittelverordnung (DüMV) schränken die Verwertungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft und dem Landbau weiter ein. Weitere Gesetzesänderungen sind in Vorbereitung.

SüdWasser ist mit einem umfassenden Angebot an thermischen Verwertungsmöglichkeiten ein zuverlässiger Partner für Kommunen Abwasserverbände und Stadtwerke.

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Die Möglichkeiten:

Als Partner und Betreiber von Klärschlammtrocknungsanlagen sowie als Vertragspartner von thermischen Verwertungsanlagen wie Zementwerke, Kohlekraftwerke und Klärschlamm-Monoverbrennungsanlagen bietet SüdWasser umfassende und sichere Verwertungsmöglichkeiten für Klärschlämme.

Die Mitverbrennung in Kohlekraftwerken und Zementwerken erfüllen die Kriterien einer umweltverträglichen und wirtschaftlichen Entsorgung. Die im Klärschlamm enthaltenen organischen Stoffe werden hierbei in nutzbare Energie umgewandelt, die Asche wird verwertet.

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Unsere Leistungen – maßgeschneiderte Dienstleistungspakete:

Wir bieten individuelle und maßgeschneiderte Dienstleistungspakete zur Klärschlammentsorgung:

  • Transport/Logistik/Nachweisführung
  • Klärschlammentwässerung
  • Klärschlammtrocknung
  • Klärschlammverwertung (stofflich und thermisch)
  • Klärschlammkonzepte und Beratung

Eine ganzjährige Entsorgung, auch langfristig, ist in jedem Fall gewährleistet.





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Das Verfahren: Sicher und erprobt.

Der in Kläranlagen anfallende, entwässerte oder getrocknete, Klärschlamm (Bild 1) wird auf LKW verladen und zum Kraftwerk transportiert (Bild 2). Der im Kraftwerk angelieferte Klärschlamm wird in den Kohlemühlen gemeinsam mit der Kohle getrocknet und gemahlen siehe Verfahrensschema. Mit dem Kohlenstaub wird er bei einer Temperatur von rund 90°C durch die Heißluft der Mühlen transportiert.

In den Brennern wird der Brennstoffstaub mit weiterer Heißluft vermischt, in den Feuerraum des Dampferzeugers eingeblasen und verbrannt. Die Hitze erwärmt das Wasser, das im Kessel durch Rohre fließt. Es beginnt zu sieden – Wasserdampf entsteht. Der Wasserdampf treibt mit hohem Druck die Turbinen an. Der angekoppelte Generator wandelt die mechanische Energie in elektrischen Strom um.

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Thermische Verwertung – der umweltfreundliche Weg

Wenn Sie sich für die thermische Verwertung entscheiden, wählen Sie auf jeden Fall einen umweltfreundlichen Weg: Die im Klärschlamm enthaltenen organischen Schadstoffe, unter anderem auch Dioxine und Furane, werden bei der Verbrennung mit Temperaturen über 1000°C vollständig zerstört.

Die anorganischen Schadstoffe wie Schwermetalle werden zum überwiegenden Teil so in die Asche aus der verbrannten Kohle gebunden, dass sie nicht mehr in die Nahrungskette gelangen kann.

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Die Asche und der bei der Rauchgasreinigung entstehende Gips werden in der Baustoffindustrie unter Berücksichtigung strenger Qualitätskriterien als Wertstoffe verwendet.

Die Rauchgasreinigungsanlagen werden von neutralen Gutachtern regelmäßig kontrolliert und halten die, für die Mitverbrennung strengen Grenzwerte des 17. Bundesimmissionsschutzverordnung ein.

Ein weiterer Pluspunkt für die Umwelt: Durch den Einsatz des Klärschlamms und anderer Ersatzbrennstoffe wird weniger Kohle benötigt – der CO²-Ausstoß wird so reduziert.

Sprechen Sie uns an.
Wir sorgen für die umweltverträgliche und wirtschaftliche Entsorgung Ihres  Klärschlamms.